Glossar

Im Umfeld der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens – den Säulen der im Projekt ON4OFF erarbeiteten Lösungskonzepte für die Praxis im Handel – gibt es zahlreiche neue und erklärungsbedürftige Begriffe. In diesem Glossar finden Sie die dazugehörigen Definitionen. Diese Liste wird ständig erweitert und gibt zunächst eine Basis wieder, die sich aus den bisherigen Inhalten dieser Website nährt.

 

Adaptive Case Management

Im Kern wird dabei das Wissen über strukturierte Geschäftsprozesse mit dem individuellen Erfahrungsschatz von MitarbeiterInnen aus unstrukturierten Tätigkeiten kombiniert. Der Ansatz eignet sich somit am besten für Wissensarbeiter, deren Tätigkeiten nur bedingt in festen Prozessen definiert werden können, sondern stark von individuellen Erfahrungen geprägt sind (z. B. das Eingehen auf den Kunden bei Beratungsgesprächen).

Algorithmus

Allgemein: Eine Folge von Anweisungen, mit denen ein bestimmtes Problem gelöst werden kann.

Beispiel: Wenn Sie einen Begriff in einer Suchmaschine wie Google eingeben, erfolgt die Ausgabe Ihrer Ergebnisse über den PageRank-Algorithmus. Dieser prüft die Ergebnis-Webseiten nach Kompetenz, Verlinkungsstruktur und Relevanz
für Ihre Suchanfrage. Danach werden die Ergebnisse sortiert.

Big Data

Große Mengen an Daten aus unterschiedlichsten Bereichen, die mit speziellen Lösungen gespeichert, verarbeitet und ausgewertet werden.

Customer Journey

Die „Reise“ (engl. Journey) eines potenziellen Kunden über verschiedene Kontaktpunkte mit einem Produkt, einer Marke oder einem Unternehmen, bis er eine gewünschte Zielhandlung (Kauf, Bestellung …) durchführt.

Deep Learning

Eine Disziplin des maschinellen Lernens unter Einsatz von künstlichen neuronalen Netzen. Ein Eingabe-Vektor (eine Reihe von Dimensionen) stellt eine erste Schicht dar, die über weitere Schichten mit sogenannten Neuronen erweitert oder reduziert und über Gewichtungen abstrahiert wird, bis eine Ausgabeschicht erreicht wird, die einen Ausgabe-Vektor erzeugt (im Grunde ein Ergebnis-Schlüssel, der beispielsweise eine bestimmte Klasse ausweist: z. B. Katze oder Hund).

Digital Twin

Eine virtuelle Repräsentation eines physischen Objekts. Ein Digital Twin lässt sich z.B. beim Produktdesign, bei Simulationen oder beim Monitoring einsetzen.

Feature Engineering

Werden durch Kombination und Transformation von vorhandenen Features neue Features generiert, so wird dies als Feature Engineering bezeichnet. Ziel ist es dabei, die Daten so zu modifizieren, dass Machine Learning-Algorithmen mehr Muster identifizieren.

High Performance Computing

Einsatz von Hochleistungsrechnern und sog. Supercomputern für die Berechnung komplexer Vorgänge etwa in der Medizintechnik, für Wettermodelle oder bei der Grafikberechnung von Filmsequenzen.

Künstliche Intelligenz (KI) Artificial Intelligence (AI)

Set von Techniken und Werkzeugen, die Computern erlauben, das menschliche Verhalten nachzuahmen

Maschinelles Lernen / Machine Learning

Lernen aus Daten, ohne explizit ein Programm aus üblichen Programmiersprachen zu haben

Pure Plays im Online Handel

Versandhandelsunternehmen mit geschäftlichem Ursprung im Onlinehandel (Bsp. Amazon, Zalando)

Webshop (Onlineshop)

Bezeichnung für einen Online-Auftritt zum Verkauf von Waren oder Dienstleistungen über das Internet